Vielhaber News

Kalender Gutscheine 2022

Ab Januar gelten die Gutscheine des neuen Kalenders 2022. Bitte denken Sie daran, die Januar - Gutscheine einzulösen. Beim Kauf eines Brotes bekommen Sie bei Abgabe eines der beiden Coupons 1,- € Rabatt. Viel Spaß beim Einlaufen und alles Gute im neuen Jahr! Ihr Team der Mühlenbackstube Vielhaber.


Frohe Feiertage

Ganz herzlich bedanken wir uns für Ihr Vertrauen im ablaufenden Jahr und wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie gesund. Vielen vielen Dank auch allen unseren Mitarbeiter*innen. Es war toll, wie Sie in den teils schwierigen Corona - Zeiten mitgeholfen und durchgehalten haben. Hoffentlich haben wir das Schlimmste hinter uns. Auch Ihnen und Ihren Familien alles Gute für das neue Jahr - und vorher ein schönes, ruhiges Weihnachtsfest! Ihre Familie Vielhaber


Eröffung Soest Bergenring

Am Montag, den 15.11. eröffnen wir unsere Filiale am Bergenring in Soest :). Ab 7 Uhr morgens bieten wir Ihnen dort frische Backwaren, Snacks und Getränke an. Auch am Sonntag haben wir mit frischen Frühstücksbrötchen und Kaffee und Kuchen/Torte bis 16 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Soester Norden! Ihr Vielhaber Team!


Wer ist dabei? Wir suchen: Verkäufer (m/w/d)

Wir sind voll motiviert und haben große Pläne :) Wer will mit an Bord kommen? Für unsere neuen Filialen in Soest suchen wir Unterstützung - ob als Aushilfe, Teil- oder Vollzeit, da sind wir flexibel. Bei uns ist Teamarbeit sehr wichtig, ebenso wie Freundlichkeit und Sauberkeit in der Arbeitsweise. Aber keine Bange: Wenn der Wille da ist, kriegen wir den Weg gemeinsam auch hin! Gerne begrüßen wir auch Quereinsteiger oder Jobrückkehrer. Schreibt uns einfach eine E-Mail; auch wenn Ihr noch Fragen habt an Info@Baeckerei-Vielhaber.de Wir freuen uns! Viele Grüße, Elisabeth Vielhaber


Unsere Blaue Karte zur Frische-Verlängerung

Welche unserer Backwaren lassen sich wie gut einfrieren und so länger lagern? Dazu haben wir einen groß angelegten Test gemacht und die Ergebnisse und Tipps als Blaue Karte zusammengefasst. Klicken Sie gerne drauf, dann erscheint die Blaue Karte etwas größer und ist besser lesbar. Mit diesen Hinweisen möchten wir Ihnen bei der Vorbereitung und Planung für die Feiertage helfen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung! Viele Grüße, Elisabeth Vielhaber


Die Geschichte von Emma und Roggilino

Liebe Kunden,
wir haben es uns für die nächsten Jahr zum Ziel gesetzt, unsere Brotkompetenz weiter zu stärken. Handwerksbrot ist durch sehr kurze Wege in der Herstellung, eine enorme Produktvielfalt, sehr viele Verzehrsmöglichkeiten für Kunden, die Frische und dazu die Möglichkeit zur langen Lagerung durch Tiefkühlung und viele weitere positive Aspekte ein absoluter Allrounder – und gleichzeitig durch hauseigene Spezialitäten wie zum Beispiel unser Siegerbäcker etwas ganz besonders! Durch dieses Ziel folgte die logische Schlussfolgerung für meine Fortbildung zur Geprüften Brotsommelière. Ich gestehe, dass ich zunächst der Meinung war, dass meine Ausbildung zur Betriebswirtin, Bäcker- und Müllermeisterin ausreichend ist.

Denn die Fortbildung ist nicht ohne: In 8 Modulen werden in der Bundesakademie der Bäcker in Weinheim 480 Stunden Ausbildungszeit über ein Jahr verteilt angesetzt. Die staatlich geprüften Brotsommeliers nehmen es sich zur Aufgabe, den Stellenwert des Brotes in der Gesellschaft anzuheben und als Genussbotschafter des Handwerks das Brot in den modernen Lifestyle zu integrieren. Nach einer demokratischen Abstimmung in der Familie folgte dann die Anmeldung zum Fortbildungskurs und nach neun Monaten kann ich ein erstes Fazit ziehen: Die Inhalte sind sehr spannend und die Fortbildung ist genau richtig, um das Handwerksprodukt Brot wieder stärker in den Fokus zu rücken! Gut, dass ich dazu „überredet“ wurde.

Ein Prüfungsteil auf dem Weg zur Geprüften Brotsommelière ist die Umsetzung eines selbst gewählten Projektes. Dabei habe ich mich auf die Kernaspekte der Mühlenbäckerei konzentriert: Mit unserer Mühle und dem regionalen Roggen als Ursprung und der direkt anliegenden Backstube standen die Themenschwerpunkte „Roggen und Handwerk“ schnell fest. Durch das Projekt und die dazugehörigen Recherchen sind mir die besonderen Eigenschaften wieder bewusst geworden: Es ist ein sehr robustes, trocken- und frostresistentes Getreide, dass für unsere Landwirtschaft auch in Zukunft sehr wichtig sein wird.

In der Projektarbeit ist mein Ziel, Kinder im Rahmen einer Unterrichtsstunde in der Grundschule von Roggen und dem Handwerk zu begeistern. Dazu habe ich gemeinsam mit dem Mundwerker Michael Klute eine Geschichte für Kinder geschrieben, in der das Mädchen Emma auf Entdeckungsreise geht. Emma lernt dabei viel über die Themen Roggen, Vollkorn, Handwerk und die Wertigkeit von Lebensmitteln. Ebenso habe ich gemeinsam mit dem Backstubenteam ein Milchbrötchen aus Roggen und Dinkel in verschiedenen Varianten speziell für Kinder entwickelt: die ROGGIS. In der Unterrichtsstunde kann die Klasse dann zunächst gemeinsam die Geschichte lesen, die Themenschwerpunkte noch einmal durchsprechen und im Anschluss eine Verkostung der Roggis mit allen Sinnen durchführen.

Durch die Geschichte bekommen die Kinder einen Eindruck, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Handwerksbackware herzustellen. Das Büchlein mit bunten Bildern, weitere Informationsmaterialien und die Roggis zur Verkostung bekommen die Grundschulen kostenfrei – gerne können sich die Grundschulen bei Interesse bei uns direkt melden (info@baeckerei-vielhaber.de). Da in der Geschichte die Mühlenbäckerei Vielhaber nicht genannt wird, entsteht kein werblicher Charakter.

Vielleicht kennen Sie Lehrer*innen aus einer Grundschule und erzählen von dem Projekt – ich würde mich über Ihre Unterstützung freuen. Natürlich gibt es das Büchlein und die Roggis auch in unseren Fachgeschäften! Probieren lohnt sich, nicht nur für Kinder.

Viele Grüße aus Sundern-Stockum,
Elisabeth Vielhaber

Fünf Brunnen in Äthiopien fertiggestell

16 Monate nach unserem Jubiläumsjahr sind die fünf Brunnen in Äthiopien fertiggestellt. Das saubere Trinkwasser ist ein wichtiger Schritt für die Menschen: Durch die nahegelegenen Brunnen müssen die Kinder nicht mehr täglich mehrere Stunden Wasser holen, sondern können zur Schule gehen. Durch die Ausbildung können sie später Berufe erlernen und mit dem Einkommen ihren Familien ein besseres Leben ermöglichen! Wir haben die Spendensumme in Höhe von 53.000€ Ende 2019 an die Neven Subotic Stiftung weitergeleitet. Unter Federführung von Fußballprofi Neven Subotic hat die Stiftung bereits 363 Brunnen in der Tigray-Region gebaut, die gerade während der COVID-19 Pandemie maßgeblich zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen in den Dörfern sind.

Zurück zum Anfang: 2019 haben wir unser 200-jähriges Jubiläum gefeiert. Für uns war das Jubiläum ein guter Zeitpunkt, „Danke“ zu sagen. Aus den geplanten 2 Brunnen sind durch die große Bereitschaft unserer Kunden, Mitarbeiter*innen, Freunde und Unternehmenspartner sogar 5 Brunnen geworden! Für jede Spende und jeden Einsatz möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken. Der Bau der Brunnen in Äthiopien ist durch die Stiftung gut strukturiert: Angefangen von der Auswahl des Standorts durch Hydrologen und Wasserbehörden, der Materiallogistik durch Bohr-Teams bis hin zum eigentlichen Brunnenbau. Bei der Inbetriebnahme der Brunnen wird die Gemeinde mit einbezogen und für einen nachhaltigen Umgang geschult. Es war schon ein sehr emotionaler Moment, als wir die Fotos von den fertigen Brunnen bekommen haben. Da gab es schon einige Freudentränen

Nur ein Jahr später wäre ein Jubiläum mit den vielen kleinen Veranstaltungen und dem großen Jubiläumsfest nicht denkbar gewesen. In Äthiopien macht den Menschen nicht nur die Pandemie zu schaffen, sondern vor allem die kriegerischen Auseinandersetzungen durch die Zentralregierung und der Regionalregierung Tigrays. "Die Situation in Äthiopien bleibt ein undurchsichtiger und dynamischer Krieg, da weiterhin Telefon, Strom und Internet nicht zugänglich sind. Die Brunnen befinden sich zum Glück in der ländlichen Region und sind durch den Konflikt, der hauptsächlich in den Städten stattfindet, nicht betroffen,“ so Neven Subotic zur aktuellen Situation.

Durch das gelungene Gemeinschaftsprojekt blicken wir motiviert und gestärkt in die Zukunft! Wir freuen uns, dass wir die Sitzbereiche in unseren Cafés wieder öffnen dürfen! Wir haben die letzten Wochen und Monate genutzt, um einige Projekte zu starten, die wir nach und nach umsetzen. Man darf gespannt sein!